Die-Kickbox-Abteilung

Hier wollen wir uns einmal kurz vorstellen. Gewalt hat noch nie Probleme gelöst, deswegen wird bei diesem Sport auch viel Wert darauf gelegt von diesem Abstand zu nehmen. Schwerpunkt ist die eigene Fitness sowie die perfekte Beherrschung des Körpers.

Die Kickboxabteilung des ATSV Erlangen ist Mitglied der Bayerischen Amateur Kickbox-Union (BAKU), die seit Dezember 1999 auch dem BLSV angehört.

Was ist Kickboxen?

Kickboxen ist eine moderne Wettkampfsportart, die mit einer persönlichen Schutzausrüstung wie Boxhandschuhe, Kopfschutz, Tiefschutz, Zahnschutz, Schienbeinschoner und Fußschützer ausgeführt wird. Die Gewichtsklasseneinteilung, Fausttechniken sowie vieles andere wurden aus dem Boxen übernommen. Die Fußtechniken wurden aus dem Kung Fu, Karate und Tae Kwon do übernommen. Ende der siebziger Jahre wurde das Kickboxen nach Europa gebracht und international mit dem Weltverband der WAKO überarbeitet. Es wird auch heute noch nach neuen Erkenntnissen überarbeitet.

Es gibt drei Wettkampfstile:

  • Semikontakt:
    Hier wird mit leichtem Kontakt gekämpft und jeder Treffer sofort als Punkt gewertet. Die Kampfzeit entspricht 2 x 2 Minuten auf einer Mattenfläche.
  • Leichtkontakt:
    Hier wird mit leichten Kontakt ohne Unterbrechung bei der Punktwertung gekämpft wie etwa im Sparring und Übungskämpfen. Übermäßige Härte wird mit Ermahnung, Punktabzug oder sogar Disqualifikation des Kämpfers geahndet.
  • Vollkontakt:
    Hier wird mit vollen Einsatz der erlaubten Techniken gekämpft.

Ein Sport - Keine Prügelei!

Zum Schluss ist noch anzumerken, dass jeder Verein, der seriös Kickboxen betreibt, keine Schläger oder Straßenkämpfer ausbildet, sondern nur unter dem Aspekt einer Freizeitsportart und der Gesundheit trainiert, sowie jede einzelne Person in den Vordergrund stellt und von Gewalt Abstand nimmt. Denn die hat noch nie Probleme gelöst.